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NLP
(Neurolinguistisches Programmieren)
lässt sich als ein vergleichsweise sehr effektives und zielorientiertes psychologisches System von Annahmen und Techniken verstehen.
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| Das NLP bietet dem Coach und jedem seiner Nutzer vielfältige Möglichkeiten, subjektive Erfahrungen bewusster zu erfahren und deren Inhalt sowie deren Struktur zu manipulieren. Dahinter steht nicht selten die Grundannahme, dass die Vergangenheit problematisch ist und die Zukunft viel interessanter als die Gegenwart ist und dem entsprechend |
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beeinflusst werden muss, um erfolgreicher zu werden. Für Coaching und Selbstcoaching bietet NLP eine Vielzahl mehr oder weniger komplexer NLP-Coaching-Formate und NLP-Techniken um von (problematischen) gegenwärtigen Zustand schließlich zum erwünschten (Soll-) Zustand zu gelangen. |
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| Einige Aussagen zu NLP: |
Das NLP ist ein lebendiges, wachsendes und komplexes System.
Dieses basiert auf dem Modellieren von hervorragenden Strategien in allen Bereichen menschlicher Kommunikation. Dabei rücken im NLP neben der zwischenmenschlichen Kommunikation ganz besonders die Aspekte und Prozesse der internalen Kommunikation eines Menschen in den Fokus der Betrachtung.
Diese internen Kommunikations prozesse beinhalten u.a. solche Aspekte wie
Wahrnehmungsprozesse, Denk- und Verhaltensmuster, Überzeugungen, Werte, das Selbstbild und das Weltbild eines Menschen. Und natürlich sind hier auch die Glaubenssysteme und Konzepte von tiefer Bedeutung, die sich ein Mensch über Gott, das Universum, die Existenz bzw. die Gesamtheit der Naturgesetze im Laufe seines Lebens geschaffen hat.
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Für das gelingende Anwenden der NLP-Coaching-Techniken und NLP-Coaching-Formate bilden diese inneren Einstellungen des Kommunizierenden die entscheidende Grundlage. Diese Einstellungen werden einen enormen Einfluss darauf haben, wie der NLP-Anwender mit Klienten, Patienten und Trainingsteilnehmern in Kontakt tritt.
Da der weitaus überwiegende Anteil der Kommunikation |
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ohnehin im unbewussten Bereich, sowohl beim Sender, wie auch beim Empfänger, abläuft, zeigt sich in der Interaktion auch, wie der Kommunizierende mit seinen eigenen unbewussten Anteilen in Verbindung lebt.
Die Beziehung der angenommenen inneren unbewussten Anteile (Persönlichkeitsanteile) des Kommunizierenden hat einen fundamentalen Einfluss auf die Beziehungsmöglichkeiten und –qualitäten im Kontakt zu allen Kommunikationspartnern. Hier kann man davon ausgehen, dass innere Konflikte nach außen projiziert werden, äußere Konflikte kreieren und andererseits innere Integrität auf jede äußere Beziehung ausstrahlt und verbindend wirkt.
Jeder scheinbar äußere Konflikt kann als eine Spiegelung der inneren Beziehungen des „Konfliktinhabers“ angesehen werden.
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| Grundannahmen des NLP im Überblick:
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1. Geist und Körper sind Teile des gleichen kybernetischen Systems (BodyMind) und beeinflussen sich permanent wechselseitig.
2. Menschen reagieren auf ihre innere subjektive Abbildung der Wirklichkeit und nicht auf die sogenannte "äußere Realität".
3. Verhaltensflexibilität ist die Voraussetzung für angemessenes Beantworten der aktuellen Situation und damit eines gezielten und wirkungsvollen Einflusses auf das größere System (Führungskompetenz).
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4. Ein Mensch funktioniert immer perfekt und trifft stets die beste Wahl auf der Grundlage der für ihn verfügbaren Informationen. |
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6. Die Bedeutung meiner Kommunikation ist die Reaktion, die ich bekomme.
7. Kann ein Mensch lernen, etwas Bestimmtes zu tun, können das grundsätzlich auch alle anderen Menschen lernen.
8. Menschen verfügen über alle Ressourcen, die sie brauchen, um eine von ihnen angestrebte Veränderung zu erreichen.
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5. Jedem Verhalten liegt eine positive Absicht zugrunde, und es gibt Möglichkeiten dieses Verhalten in einem angemessenen Rahmen zu nutzen.
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Grundannahmen des NLP ausführlich:
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1. Geist und Körper sind Teile des gleichen kybernetischen Systems (BodyMind) und beeinflussen sich permanent wechselseitig.
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Jede Trennung von geistigen, emotionalen und körperlichen Prozessen ist willkürlich und dient zur Vereinfachung sehr komplexer, systemischer Prozesse.
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2. Menschen reagieren auf ihre innere subjektive Abbildung der Wirklichkeit und nicht auf die sogenannte "äußere Realität".
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Dem entspringt die Aussage:
"Die Landkarte ist nicht das Gebiet"
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- Wir erkennen im sogenannten Alltagsbewusstsein (genauer gesagt: der Alltagstrance) oft nicht, dass wir die Welt ducht unsere erlernten Filtersysteme wahrnehmen und uns daraus Programme erschaffen, die wiederum Wahrnehmungsfilter kreieren.
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3. Verhaltensflexibilität ist die Voraussetzung für angemessenes Beantworten der aktuellen Situation und damit eines gezielten und wirkungsvollen Einflusses auf das größere System (Führungskompetenz).
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Jeder sogenannte Widerstand eines Kommunikationsempfängers oder Systems ist als das Ergebnis seiner unbewussten Reaktion auf die Integrität und die Kommunikationsfähigkeiten des Senders zu verstehen.
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4. Ein Mensch funktioniert immer perfekt und trifft stets die beste Wahl auf der Grundlage der für ihn verfügbaren Informationen.
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Es ist uns Menschen nicht möglich, Fehler zu machen. In jedem Augenblick unseres Lebens tun wir immer nur genau das, was uns auf dem Hintergrund unserer Informationen, unserer inneren Welt möglich ist
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- Im Nachhinein kann sich aufgrund der wahrgenommenen Konsequenzen unseres Verhaltens durchaus herausstellen, dass diese Verhaltensweise unangemessen war. Wenn wir dann in der glücklichen Lage sind, aus den „Fehlern“ zu lernen, erweitern wir unser Repertoire.
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5.
Jedem Verhalten liegt eine positive Absicht zugrunde, und es gibt Möglichkeiten dieses Verhalten in einem angemessenen Rahmen zu nutzen.
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Wenn Menschen sich verhalten, erfüllen sie damit eine vom Gesamtorganismus als wertvoll und nützlich angesehene Funktion. Anders: Jedes Verhalten, auch Gefühle und sog. psychosomatische Reaktionen müssen verstanden werden als Ergebnis und Ausdruck eines inneren Impulses. Dieser Impuls entspringt einer positiven Absicht dieses Menschen.
- Es ist hilfreich, bei problematisch erscheinenden Verhaltensweisen, die dahinter liegende positive Absicht zu erkunden. Von dieser guten Absicht ausgehend, lassen sich dann angemessenere Verhaltensmöglichkeiten finden, die meist viel effektiver und unmittelbarer diese Absicht erfüllen.
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- Gelegentlich erscheint ein Verhalten aber unangemessen, unpassend oder schädlich. Der Mensch leidet selbst oder seine Mitmenschen leiden darunter. Während also die Absicht hinter einem Verhalten als positiv anzusehen ist, kann es durchaus sein, dass die konkrete Umsetzung dieser Absicht zum Konflikt mit anderen Menschen oder zum Konflikt mit dem Bewusstsein dieses Menschen führt (er mag z.B. die Schmerzen seiner Migräne nicht).
- Wenn ich bereit bin, das Verhalten eines Menschen als einen Lösungsversuch für ein dahinter liegendes Bedürfnis anzusehen, und nicht als das Problem selbst, kann ich mich und den anderen mit seinem Verhalten versöhnen. Dies bietet wiederum die Basis, auf der neue, angemessenere und effektivere Lösungswege für dieselbe Absicht gefunden werden können.
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6.
Die Bedeutung meiner Kommunikation ist die Reaktion, die ich bekomme.
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Effektive Kommunikation verläuft grundsätzlich empfängerorientiert.
- Das Ergebnis von Kommunikation ist das Feedback, das ich bekomme. Oder:
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- Ich ernte, was ich gesät habe. D.h.:
- Wenn ich effektiv kommunizieren will, muss ich die gesamte Verantwortung für das Resultat des Kommunikationsprozesses übernehmen.
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7. Kann ein Mensch lernen, etwas Bestimmtes zu tun, können das grundsätzlich auch alle anderen Menschen lernen.
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Wenn ich die dahinterliegenden Strukturen kenne, kann ich dieselben auch erlernen (Modeling), um genau so erfolgreich zu agieren.
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8. Menschen verfügen über alle Ressourcen, die sie brauchen, um eine von ihnen angestrebte Veränderung zu erreichen.
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Wenn ein Mensch eine persönliche Veränderung anstrebt, hat er allein aufgrund dieses Wunsches schon ein (Vor-)Bewusstsein für die Lösung. Er entwickelt keinen Leidensdruck und keinen Veränderungswunsch, wenn nicht schon ein Teil in ihm „erkannt“ hat, worin die Lösung seines Problems liegen kann.
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- Es geht dann darum, Wege zu finden, seine Ressourcen so zu aktivieren, zu verknüpfen und zu organisieren, dass sie zur richtigen Zeit und im richtigen Kontext verfügbar werden.
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Je tiefgreifender ein NLP-Anwender oder Coach diese Grundannahmen oder Glaubenssätze verinnerlicht hat, desto wirkungsvoller können sich seine integren Potenziale entfalten, effektiv und nachhaltig mit den NLP-Werkzeugen zu agieren. Das Know How des NLP wird zum authentischen Teil seiner eigenen Persönlichkeit.
Diese Vorannahmen sind nicht als Wahrheiten oder Gesetze, sondern als mehr oder weniger nützliche Glaubenssätze in der systemischen Prozessarbeit mit Menschen zu verstehen.
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"Bezweifle alles, was dir gesagt wurde!
Bezweifle auch das was ich dir sage!"
Buddha
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die Grundannahmen des NLP finden Sie hier als pdf Datei (102 kB) zum Ausdrucken |
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Eine Geschichte: |
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"Die zwei Warteschlangen zum Himmel"
In ihrem spirituell angehauchten NLP - Workshop "Tools Of The Spirit" erzählten Robert Dilts und Robert McDonald die Geschichte von einem Mann, der nach seinem irdischen Tod in den Himmel gelangt. Vor dem Eingang an der Himmelspforte trifft er auf die anderen angekommenen Seelen. Sie stehen in zwei Warteschlangen vor dem großen Tor und warten auf ihren Einlass.
Dem Mann fällt gleich auf, dass die eine Schlange ganz kurz und die andere seeeehr lang ist. Da er nicht weiß, was das zu bedeuten hat und an welche der beiden Warteschlangen er sich anstellen soll, fragt er den Heiligen Petrus. Dieser erklärt ihm:
"Das ist so, mein Sohn: In der kurzen Schlange, da warten die Seelen, die den Himmel ganz und gar erfahren wollen. In der langen Schlange dagegen warten diejenigen, die erst einmal genaue Informationen über den Himmel haben wollen, alle Daten, Unterlagen und Prospekte über den Himmel abholen möchten. Sie wollen sich vor allem für später informieren und sich Notizen machen".
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